
qado gewinnt den EY AI Procurement Award 2026, bewertet von führenden Köpfen des Konzerneinkaufs.
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Am 12. Juni erhielt qado auf den EY Supply Chain Days in Mannheim den EY Supply Chain Now AI Procurement Award 2026 in der Kategorie „Operational Procurement Use Case“.
Die Auszeichnung
Ernst & Young verleiht den Award im Rahmen seiner Supply Chain Days für Anbieter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Auszeichnung wurde 2025 zum ersten Mal vergeben – damals an Crowdfox und Mercanis.
Der Preis wird in zwei Kategorien verliehen: strategisch und operativ. qado gewann in der Kategorie Operational Use Case unter dem Titel „From Shared Service to Smart Service: AI-Optimized Operational Procurement“. Diese Kategorie zeichnet Lösungen aus, die den täglichen Einkauf optimieren. Der Strategic Use Case („Next-Level Strategic Procurement: AI-Enabled Market & Demand Intelligence“) ging an Tacto. Gratulation an das Team.
Das Verfahren
Die Gewinner wurden nicht von EY ausgewählt, sondern unabhängig davon von einer Jury aus Einkaufsleitern namhafter Unternehmen. Darunter befanden sich Führungskräfte von Sixt, Continental, Boehringer Ingelheim und Bayer. In Assessment-Sessions mit Interviews bewerteten diese Experten die Software selbst, nicht nur eine Präsentation. Die Fragen stammten von Personen, die Einkaufsorganisationen auf Konzernebene leiten und aus der Praxis wissen, wo Einkaufssoftware im Alltag an ihre Grenzen stößt.
Hier sehen Sie das Video, mit dem wir uns beworben haben:
Warum diese Auszeichnung für uns zählt
Kern unserer Plattform ist die automatisierte Überwachung von Vertragskonditionen. qado gleicht Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Rechnungen und Wareneingänge mit bestehenden Verträgen ab. Das System erkennt in Echtzeit, wenn vereinbarte Rabatte, Indexanpassungen oder Strafklauseln nicht durchgesetzt werden. KI-Agenten melden automatisch, wenn Einsparungen ungenutzt bleiben oder der optimale Zeitpunkt für Nachverhandlungen erreicht ist.
Wie unauffällig solche Fälle in der Praxis sind, zeigt ein Beispiel aus einem Kundenprojekt: Eine vertraglich vereinbarte Preisindexklausel wurde nie angewendet. Der Index änderte sich, die Rechnungen blieben auf dem alten Stand. Da keine einzelne Rechnung fehlerhaft wirkte, fiel dies zwei Jahre lang niemandem auf. Der Schaden: rund 500.000 Euro. Über alle Kunden hinweg holt qado 2 bis 4 % des Einkaufsvolumens zurück – ohne dass neu verhandelt werden muss.
Dass die Bewertung von Einkaufsleitern großer Konzerne und nicht nur von einer Tech-Jury kam, macht diesen Award für uns besonders wertvoll. Genau für diese Zielgruppe bauen wir unser Produkt.
„In der Beratung habe ich erlebt, wie Teams monatelang Verträge händisch durchsucht haben, um verlorenes Geld aufzuspüren. Dass eine Jury aus Konzern-Einkaufsleitern unsere Software prüft und genau dafür auszeichnet, bestätigt unsere tägliche Arbeit: Jeder verhandelte Euro muss auch im Ergebnis ankommen. Gerade in Unternehmen unter Kostendruck zählt jeder Prozentpunkt Ersparnis im Einkauf.“ – Patrick Gundlach, Co-Founder, qado
Zwei Wochen später folgte ein zweites Urteil von einem ganz anderen Publikum: Auf dem Procurement Summit in Hamburg wählten die Besucher qado auf den ersten Platz beim Startup Award 2026. Den Bericht dazu lesen Sie hier.
Vielen Dank an EY und die Jury. Und an unsere Kunden, die uns ihre Verträge und Daten anvertrauen.

Was findet qado in Ihren Verträgen?
In 30 Minuten zeigen wir Ihnen an einem echten Beispiel, wo verhandelte Einsparungen versickern.
